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Tonnenweise CO2 eingespart

Vor einem halben Jahrhundert wurde auf der Aare-Insel Beznau das erste Kernkraftwerk der Schweiz in Betrieb genommen. Die beiden Reaktoren Beznau I und II tragen bis heute massgeblich zur Versorgungssicherheit bei. Zudem konnten gegenüber einem Kohlekraftwerk rund 300 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.

Rund 300 Millionen Tonnen CO2 konnten mit dem KKW Beznau gegenüber einem Kohlekraftwerk eingespart werden.

Im Sommer 1969 ging das Kernkraftwerk Beznau ans Netz und lieferte fortan sicheren und zuverlässigen Strom für die Nordostschweizerische Kraftwerke AG (heute Axpo). Das erste Schweizer AKW war in Betrieb. Und das nach einer nur vierjährigen Bewilligungs- und Bauphase. Zwei Jahre später, im Jahr 1971, folgte Block zwei. Die Atomkraft hatte in Forschung und Politik Hochkonjunktur. Aus Umweltgründen genoss die Kernkraft auch Unterstützung aus den Kreisen des Naturschutzes. Dies im Gegensatz zu thermischen Kraftwerken, die bei Naturschützern Widerstände weckten. Der Bundesrat war überzeugt, dass Investitionen in die Kernkraft für die Schweiz von höchster Bedeutung seien.

Grosse Einsparnisse bei CO2-Ausstoss

Seit nun 50 Jahren liefert das Kernkraftwerk Beznau klimafreundlichen Strom. Im Gegensatz zu Gas- oder Kohlekraftwerken stossen Atomkraftwerke praktisch kein CO2 aus. Von 1969 bis 2018 haben Beznau 1 rund 121’273 und Beznau 2 rund 128’153 Gigawattstunden Strom produziert. Im Vergleich zur Erzeugung mit einem Braunkohlekraftwerk wurden damit etwa 300 Mio. Tonnen CO2-Emissionen eingespart. Und das soll noch weitergehen. Axpo plant, die Anlage noch solange zu betreiben, wie sie sicher und rentabel ist. Dank Nachrüstungen, Instandhaltungs- und Modernisierungsinvestitionen in der Grössenordnung von 2,5 Milliarden Franken erfüllt die Anlage auch heute höchste Sicherheitsanforderungen.    

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